Freitag, 12. Juni 2015

Hoffmann und Clement haben gewonnen...das trojanische Zugpferd ist nun angekommen.

Wie befuerchtet ist eingetreten.

Die Entwicklungen in der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung führten schon zu der
Zusammenarbeit mit dem Herausgeber der sgn. «Kritische Steiner Ausgabe». Jetzt führen sie auch zu einem Rechtsformwechsel der Nachlassverwaltung in eine Stiftung, wodurch die Mitglieder der Nachlassverein abgedankt werden, bzw. sich abdanken. «Nachlassverwaltung wohin?» («Ein Nachrichtenblatt» 22. März 2015, Nr. 6) widmete sich diesem Thema.

Rudolf Steiner Nachlassverwaltung jetzt eine Stiftung

Do, 11 Jun 2015 | Von NNA Mitarbeiter



Foto: www.rudolf-steiner.com


DORNACH (NNA) – Die bisher als Verein geführte Rudolf Steiner Nachlassverwaltung ist im Mai in eine Stiftung umgewandelt worden. Dies teile der Stiftungsrat in Dornach mit.

Die Form der Stiftung mit ihrem dauerhaftem Schutz des Zwecks sei am besten geeignet, die auf Marie Steiner zurückgehenden Aufgaben der unabhängigen Erhaltung und Herausgabe des Werks von Rudolf Steiner in der Zukunft langfristig zu gewährleisten, heißt es in der Pressemitteilung.

Dr. David M. Hoffmann wurde vom Stiftungsrat einstimmig als Leiter des Rudolf Steiner Archivs und der Edition der Rudolf Steiner Gesamtausgabe bestätigt.

Als erste größere Aufgabe hat die Stiftung eine 10-Jahres-Editionsplanung zum Abschluss der Rudolf Steiner Gesamtausgabe bis zum 100. Todesjahr Rudolf Steiners 2025 aufgenommen. Die Einzelheiten der Planung für die «Gesamtausgabe 2025», die etwa 60 weitere Bände und zusätzlich ein Programm digital zugänglicher Veröffentlichungen umfasst, werden bis Ende des Jahres 2015 vorliegen. Der Abschluss der Edition der Rudolf Steiner Gesamtausgabe ist bis zum Jahr 2025 geplant.

Die Stiftung wird außerdem die Anstrengungen um die Finanzierung des Grundbedarfs ihres Rudolf Steiner Archivs als „öffentlich zugänglicher kultureller Einrichtung fortsetzen“, schreibt der Stiftungsrat weiter.

Unveränderter Zweckbestimmung

Die Mitgliederversammlung hatte einstimmig die Überführung des Vereins in die Rechtsform einer Stiftung mit unveränderter Zweckbestimmung und unter eidgenössischer Aufsicht beschlossen. Der erste Stiftungsrat wurde vom Verein gewählt, ihm gehören Cornelius Bohlen als Präsiden und Eva-Gabriele Streit als Vizepräsidentin an, außerdem Stefan Brotbeck, Martin Frei, Niklaus Schär, Marc C. Theurillat und Renatus Ziegler.

Er wird bis Frühjahr 2016 mit interessierten Partnern als weiteres Stiftungsorgan ein Kuratorium bilden, das der Vernetzung nach außen dienen soll. Der bisherige Verein wandelt sich in einen Förderverein um.

In der Pressemitteilung wird außerdem darauf hingewiesen, dass Marie Steiner bei der Gründung der Nachlassverwaltung 1943 bereits die Form einer Stiftung erwogen habe.


Bericht-Nr.: 150611-01DE Datum: 11. Juni 2015


Kommentare:

  1. Ernst Seler hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Hoffmann und Clement haben gewonnen...das trojanis..." hinterlassen:

    Wer sich die Mühe machte, den Titelartikel des spiegel zu lesen, wird den nun zu lesenden Kommentar in spiegel-online nachvollziehen können:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/kasachstan-deutsche-politiker-im-dienst-von-nasarbajew-kommentar-a-1038640.html

    Es ist das Geld, welches habgierig macht und sogar einen "Anthroposophen" wie Otto Schily zu Fall bringen kann?! Noch habe ich in Erinnerung, wie er im Großen Saal des Goetheanums auftrat, auf der Bühne, es ging um große Dinge der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, es gab einen solchen Medienbericht. So ist der Niedergang von Otto Schily, der sich nun öffentlich darbietet, wie die verdunstete, die verduftete Geisteswissenschaft Rudolf Steiners: es ist der Mensch mit seiner Fratze, bei der er nicht stehen bleiben darf, die jeder mit sich bringt, mit der Geburt. Wer wirft den ersten Stein?! So kann uns der Fall im Fall von Otto Schily (es wird sich um keine Lügengeschichte des Spiegel handeln) auch anspornen, das Dunkle in uns selbst zu finden, zu prüfen, zu welchen Schandtaten wir selbst veranlagt sind und der Geistigen Welt danken, wenn wir nicht in uns das Böse leben müssen, zu dem wir grundsätzlich alle veranlagt sind - nach Rudolf Steiner - und nur gütige Weltenmächte verhindern, daß in jedem von uns das Böse erwacht. So mag das Zerstörerische von Prof. Dr. Clement an der Person Steiner ihm selbst helfen, seine eigene Fratze zu erkennen, Ziel und Zweck seiner Doktorarbeit über die Mysteriendramen, Ziel und Zweck der Verbreitung der SKA. Bis jetzt hat er leider keine zufriedenstellende Antwort geben können, warum er sich so anstrengt, Steiner als geistigen Hochstapler, Plagiator und dergleichen zu entlarven, um am Ende sich selbst an die Stelle zu setzen, der die wahre Anthroposophie vom Ballast der Geschichte befreit, um Jedem den Einstieg zu individueller Wahrnehmung Geistiger Welten zu ermöglichen, wie propagiert. Denn das war und ist sein Anspruch, so wie er auftritt und sich selbst vermarktet.

    Der nun offenbare Fall von Otto Schily kann bestürzen, aber auch als Warnung dienen, wie äußere Macht am Ende verführt. Berühmt ist das Bild des knüppelschwingenen Innenministers Otto Schily mit Kampfhelm. Der Knüppel sprang nun wie im Märchen aus dem Sack?!

    AntwortenLöschen
  2. Donnerwetter! Ein ganzes Jahrhundert brauchen die also, um die GA Rudolf Steiners zu vollenden.
    Da kommt man ja nicht umhin dem Verein und nun dieser Stiftung zur gewissenhaften, schnellen und effizienten Erfüllung dieser "Menschheitsaufgabe" ein aufrichtiges Kompliment auszusprechen.

    AntwortenLöschen